Garniturentechnik

Premium Design Line

Die HAFI Premium Design Line (mit Federvorspannung) geprüft für über 1'000'000 Bewegungszyklen ist uneingeschränkt für den Objektbereich geeignet.

Wartungsfreie Türdrückergarnitur mit integriertem Kugellager und reibungsarmer, selbstschmierernder Ausgleichslagerung mit Federvorspannung. Unterkonstruktion aus Stahl verzinkt, Drücker fest drehbar auf Drückerrosetten und Schlüssel-/Zylinderrosetten mit unsichtbarer Befestigung.

  • 1'000'000 Bewegungszyklen mit Zertifikat
  • freies Spiel < 1,0 mm
  • freie Winkelbewegung < 1,0 mm
  • Gutachterlich geprüft durch das PIV Velbert
  • Erfüllt sämtliche Prüfanforderungen gemäss EN 1906 vor und nach der Dauerfunktion von 1'000'000 Bewegungszyklen
  • 10 Jahre Funktionsgarantie
  • PIV Cert Plus
  • EN 1670 Klasse 5

Klassifizierungsschlüssel nach EN 1906: 4|7*|-|B|1|5|0|B

  • Rosetten-ø 53 mm
  • Rosetten-Randhöhe 9 mm
  • Kantenradius ≥ 0,5 mm

Mitgeliefertes Zubehör passend für Türstärken 36 - 49 mm

Public Line

Die HAFI Public Line (mit Federunterstützung) geprüft für über 200'000 Bewegungszyklen ist uneingeschränkt für den Objektbereich geeignet.

Wartungsfreie Türdrückergarnitur mit integriertem Kugellager und reibungsarmer, selbstschmierernder Ausgleichslagerung mit Federvorspannung. Unterkonstruktion aus Stahl verzinkt, Drücker fest drehbar auf Drückerrosetten und Schlüssel-/Zylinderrosetten mit unsichtbarer Befestigung.

  • 200'000 Bewegungszyklen mit Zertifikat
  • Freies Spiel < 1,0 mm
  • Freie Winkelbewegung < 1,0 mm
  • Gutachterlich geprüft duch das PIV Velbert
  • PIV Cert
  • EN 1670 Klasse 5

Klassifizierung nach EN 1906: 4|7|-|B|1|5|0|A

  • Rosetten-ø 53 mm
  • Rosetten-Randhöhe 9 mm
  • Kantenradius ≥ 0,5 mm

Mitgeliefertes Zubehör passend für Türstärken 36 - 49 mm

Private Line

Die HAFI Private Line Entsricht der Benutzerkategorie 3/7 nach EN 1906 und ist für den Objektbereich geeignet.

Türdrückergarnitur mit Stahlgleitlagerung und Hochhaltefeder. Drücker fest drehbar montiert mit zweigeteilten scharfkantigen Design-Deckrosetten* und Schlüssel-/Zylinderrosetten radial geschliffen, unsichtbare Befestigung.

Klassifizierungsschlüssel nach EN 1906: 3|7|-|0|1|4|0|A/B

  • Rosetten-ø 54 mm
  • Rosetten-Randhöhe 8 mm
  • Kantenradius ≥ 0,5 mm

Mitgeliefertes Zubehör passend für Türstärken 37 - 52 mm

(* auch lieferbar mit einteiligen, senkrecht geschliffenen Rosetten)

Richtungsangaben

Je nach Drehrichtung einer Türe unterscheidet man Links- und Rechtstüren. Die Richtung der Türe bzw. die Seitenbezeichnung wird folgendermassen bestimmt:

  • Sitz der Türbänder links = DIN links
  • Sitz der Türbänder rechts = DIN rechts

Dabei ergeben sich je nach Anwendung, z.B. beim Einsatz von Wechselgarnituren, unterschiedliche Betrachtungsweisen bei einwärts und auswärts öffnenden Türen. HAFI geht bei der Richtungsangabe der Garnituren immer von einwärts öffnenden Türen aus, gibt also bei Wechselgarnituren immer die Richtung an, in welche der Türdrücker zeigt (auch bei Garnituren, welche zum Einsatz bei Fluchttüren nach EN 179 vorgesehen sind).

nach innen öffnend:

   DIN links                                                   DIN rechts

nach aussen öffnend:

    DIN links                                                  DIN rechts

Notausgangsverschlüsse nach EN 179

Die EN 179 regelt die Verwendung und Anforderungen für Notausgangsverschlüsse mit Drückern und Stoßplatten.

Für Normen besteht allein durch ihre Gültigkeit keine automatische Anwendungspflicht. Sie sind lediglich Empfehlungen, die als Grundlage für Verträge oder Ausschreibungen dienen können. Zertifizierte Beschlagslösungen nach EN 179 bestehen aus Schloss, Schließblech und Beschlag und müssen stets gemeinsam geprüft und zertifiziert sein. HAFI bietet Ihnen ein breites, umfassendes und gewerkübergreifendes Sortiment mit den entsprechenden Prüfungen und Zertifizierungen für die in Kombination zugelassenen Beschlagspakete nach der Norm EN 179. Die auf der folgenden Seite abgebildeten Drückermodelle sind als Türdrücker- und Wechselgarnituren nach DIN EN 179 lieferbar in den Ausführungen:

  • Rosettengarnitur
  • Kurzschildgarnitur
  • Langschildgarnitur
  • Quadratschildgarnitur
  • Rahmentürdrückergarnitur
  • Schutzbeschlaggarnitur

 

Edelstahl rostfrei

Seit Erfindung der nichtrostenden Stähle im Jahr 1912 haben Hersteller und Verarbeiter unterschiedliche Handelsnamen verwendet, wie V2A / V4A, Nirosta, Remanit, Cromargan. Sie erschlossen sich schnell vielfältige Anwendungsgebiete: vom Behälterbau in der chemischen Industrie bis zu Konstruktionen im Automobil- und Flugzeugbau, von Baumaterialien bis zu Haushaltsgeräten. "Edelstahl Rostfrei" ist ein Sammelbegriff für die nichtrostenden Stähle. Sie enthalten mindestens 10,5% Chrom (Cr) und weisen gegenüber unlegierten Stählen eine deutlich verbesserte Korrosionsbeständigkeit auf.

Ausgehend vom Konsumgüterbereich hat sich der Begriff "Edelstahl Rostfrei" durchgesetzt. "Edelstahl rostfrei" hat in seiner langjährigen Geschichte aufgrund der ihm eingenen Korrosionsbeständigkeit und guter mechanischer Eigenschaften zunehmende Bedeutung in immer mehr Verarbeitungsbereichen erlangt. So eignet sich der Werkstoff "Edelstahl rostfrei" hervorragend für Tür und Fensterbeschläge, weil seine Oberfläche auch im härtesten Einsatz kaum Stoss- und Kratzspuren zeigt und vor Allem wegen den Zusatzlegierungen Chrom und Nickel sehr pflegeleicht ist. Die Korrosionsbeständigkeit berunt auf einer nicht sichtbaren Passivschicht, die sich durch Zutritt von Luftsauerstoff bildet und sich auch bei einer mechanischen Beschädigung auf dem Produkt selbständig wieder aufbaut. Die Oberfläche von "Edelstahl rostfrei" ist glatt und porenfrei. Nester für Schmutz oder Mikroorganismen können sich daher schwieriger bilden.

Die Standardausführung "Edelstahl matt gebürstet" ist besonders unempfindlich. Schmutzspuren können mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Die Ausführung "Edelstahl poliert" ist eine umweltfreundliche Alternative zu verchromten Oberflächen. Die Ausführungen poliert sowie PVD-Sonderfarbtöne werden auftragsbezogen gefertigt.

PVD Verfahren

Bei dem PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition - Deutsch: physikalische Gasphasenabscheidung) wird in einer Vakuumkammer eine Hartstoff-Beschichtung direkt durch Kondensation eines Materialdampfes des Ausgangsmaterials gebildet. Durch den Beschuss mit Laserstrahlen, magnetisch abgelenkten Ionen oder Elektronen sowie durch Lichtbogenentladung wird das Material, das als Target bezeichnet wird, partiell verdampft. Dieser erzeugte Metalldampf reagiert mit einem in der Kammer eingelassenen Gas zur gewünschten Hartstoffschicht. Eine neuartige, molekulare Gitterstruktur entsteht, die sich durch extreme Haltbarkeit auszeichnet.

Durch PVD erhalten Sie hochveredelte Produkte, die sich im Alltagsgebrauch auch gegen die widrigsten Bedingungen durchsetzen: überdurchschnittlich abriebfest, hohe Kratzbelastbarkeit, extrem korrosionsbeständig, resistent gegen Farbveränderungen. Individuelle Farbgebungen von chromfarben über messingfarben bis kobaltblau sind möglich.

Wichtige Hinweise:

  • PVD-Beschichtungen sind Hartstoffbeschichtungen, die die Oberflächeneigenschaften des Grundmaterials (z.B. Härte, Verschleissfestigkeit) sowie die Optik positiv beeinflussen.
  • Für die Reinigung und Pflege dürfen keine aggressiven , säure- oder basenhaltige Putz- oder Poliermittel (z.B. Essig, Zitronensäure, Scheuermilch etc.) verwendet werden.
  • Durch Goldschmuck an den Händen (z.B. Ringe) können sich auf den PVD-Beschichtungen mit der Zeit Ablagerungen bilden, welche wie Kratzer aussehen, sich jedoch durch Säubern der Oberfläche entfernen lassen.